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Hagener Au – Verbandsfahrt der GWW Preetz 2013
     
Am 24. März 2013 war es wieder soweit, die jährliche Verbandsfahrt auf der Hagener Au stand wieder auf dem Programm. Dieses Jahr mit einigen Besonderheiten. Traditionell führt die Strecke von Tökendorf nach Neustein beginnend vom Dobersdorfer See durch die Jarbeck in den Passader See, von dem dann die Hagener Au abfließt. Im weiteren Verlauf werden die Ortschaften Probsteierhagen und Lutterbeck durchquert. Bis man schließlich direkt am Sandstrand der Kieler Förde zwischen dem Marine-Ehrenmal in Laboe und dem Campingplatz Neustein das Ziel erreicht hat.
     
   
     
  Wer sich noch an den Winter erinnert, wird jetzt fragen wie soll das denn gehen. Alle Seen waren doch bis in den April hinein zugefroren. Und in der Tat, das Befahren der Seen war aus zwei Gründen nicht möglich. Zum einen eine dicke Eisschicht, noch dazu mit Schnee bedeckt. Zum anderen wurde dieses Jahr keine Genehmigung zum Befahren der Jarbeck und der Seen erteilt, da in dem Bereich ein Seeadler-Pärchen brütet, das wir als naturverbundene Wassersportler natürlich nicht vertreiben möchten.  
     
   
     
  Eine Lösung war schnell gefunden, die Strecke wird um 1,5 km gekürzt. Die neue Einsatzstelle für die Boote ist die Straßenbrücke zwischen Tökendorf und Probsteierhagen. Eine etwas rutschige Angelegenheit. Mit den kleinen Booten, wie sie für den schmalen Fluss mit vielen Windungen und recht starker Strömung zu empfehlen sind, ist das aber kein Problem.  
     
   
     
  Während sich in den vergangenen Jahren 20 bis 30 Paddler und Paddlerinnen zusammengefunden haben, konnten sich dieses Jahr nur sechs Paddler entschließen der Kälte zu trotzen. Diese wurden dann aber mit Sonnenschein und einer wunderschönen Winterlandschaft belohnt. Schneefall und starker Wind haben ein völlig anderes Bild entlang des Ufers geschaffen. Die hohen Schneeverwehungen ließen das Umtragen von Hindernissen teilweise unmöglich erscheinen.  
     
   
     
  Mit guter Kameradschaft und Hilfsbereitschaft wurden dennoch alle Hindernisse und Widrigkeiten gemeistert.  
     
   
     
  Die verwendete Ausrüstung reicht vom Wildwasserkajak bis zum Kleinflussboot, vom Trockenanzug über Neoprenanzug bis zum Wollpullover. Helm, Handschuhe, Gummistiefel, alles was irgendwie tauglich erscheint wird mitgenommen.  
     
   
     
  Verschneite Uferhänge und Brücken machten das Rutschen mit den Booten zu einem besonderen Vergnügen. Wer da nicht aufpasst kann seinem Boot hinterherlaufen.  
     
   
     
  Nach ca. 5 Stunden Strapazen bei Temperaturen um den Gefrierpunk wurde das Ziel erreicht. Dieses Jahr ohne Kenterungen und nennenswerte Materialschäden. Das ist nicht in jedem Jahr der Fall. Aber schlimmere Unfälle hat es bisher nie gegeben. Kenterungen und kleine Patzer werden mit Humor genommen und durch Hilfestellung anderer schnell überwunden und vergessen. Die meisten Teilnehmer lassen sich durch nichts abschrecken und nehmen immer wieder an der Tour auf der Hagener Au teil. Diese Tradition geht bei manchem bis in das Jahr 1975 zurück.  
     
   
     
  Eine Paddeltour auf der Hagener Au wird nur möglich durch das Verständnis der Anwohner, dessen Grundstücke teilweise betreten werden müssen. Auch die Eigentümer der Privatseen und der Fischereiverein an der Jarbeck zeigen sich immer kooperativ, wenn es ums Paddeln geht. Dafür kann man sich jedes Jahr aufs Neue bedanken. Hoffentlich bleibt uns dieses schöne Paddelrevier weiterhin erhalten.  
     
 

 
   
  Ein Bericht von Andreas Bohn, GWW Preetz
   
   
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