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Nationalpark Kornati 2009

     
 

Wenn Eine eine Reise bucht ...

 
     
 
…ins „Robinson-Paradies“
 
 
 
   
 
Foto: Heike
 
     
  Paddeln in glasklarem türkisfarbenem warmem Wasser – diesen Wunsch musste ich mir erfüllen!
Im Alleingang? Nein, dafür war ich viel zu unerfahren. So buchte ich 2009 eine Seekajakreise über einen bekannten deutschen Kajak-Hersteller.
 
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
  Zusammen fanden sich 11 Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, von jung bis alt, von Anfänger bis Fortgeschrittene sowie ein erfahrener deutschsprachiger Kajak-Guide aus Slowenien.  
     
  Dieser zusammen gewürfelte Haufen sollte nun 7 Tage auf einer einsamen Insel miteinander auskommen - zusammen essen, wohnen, kochen und natürlich paddeln.  
     
   
 
Foto: Heike
 
     
  Nachdem wir 12 nun überfallmäßig einen kleinen Supermarkt auf dem Festland fast restlos leer gekauft hatten, wurde das gecharterte Motorboot, welches uns auf unsere Insel (Ravni Zakan) bringen sollte, mit Lebensmitteln, Bier, Wein, Koffern und Booten beladen. Boote wurden vom Veranstalter nach eigener Wahl gestellt.  
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
  Die Überfahrt war so wellig und windig, dass wir alle geschlossen zu der Erkenntnis kamen: Paddeln? Hier? Niemals!!!  
     
  Es war der Schirokko (Erklärung weiter unten), der bei unserer Ankunft gerade sein Unwesen trieb. Dieser Wind würde in ein bis zwei Tagen abflauen, so hieß es. Außerdem wäre es zwischen den Inseln um 1-2 Windstärken ruhiger. Ein Hoffnungsschimmer!  
     
   
 
Foto: Heike
 
     
  Die Unterkunft, ein Steinhaus mit begrenzt fließendem Wasser und Strom, war recht einfach gestrickt, verdarb uns aber nicht die Laune. Im Zelt ist es auch nicht besser! Das Wetter, das Wasser, die Insel und das allgemeine Feeling waren bombastisch  
     
   
 
Foto: Heike
 
     
  Der Nationalpark Kornaten oder auch Kornati genannt, liegt in der kroatischen Adria und besteht aus bis zu 152 Inseln und Riffen, welche größtenteils unbewohnt sind.
Auf den Inseln gibt es so gut wie keine Flora, abgesehen von ein paar Gräsern und Sträuchern. Eine karge und steinige Gerölllandschaft
 
     
   
 
Foto: Heike
 
     
  Die Inseln sind oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Aber nicht Jede lädt zum Verweilen ein oder kann als rettender Ponton genutzt werden. Die Ufer bestehen zum Teil aus scharfkantigem Gestein und machen ein Anlanden bei entsprechender Brandung zu einem gefährlichen Unterfangen oder gar unmöglich.  
     
   
 
Foto: Heike
 
     
  Das Klima in den Kornaten ist relativ trocken mit unregelmäßigen Niederschlägen.

Für Wassersportler am Wichtigsten sind aber wohl die Winde:
- die Bora: ein trockener, kalter Fallwind, der aus heiterem Himmel mit Hammerböen daher kommt
- der Schirokko: ein heißer Wüstenwind, der sich langsam bis zu einer Windstärke von 6 – 7 Btf. aufbaut
- der Maestrale: ein milder Seewind, der tagsüber weht, sich im Laufe des Vormittags aufbaut, mittags sein Maximum (4-5 Bft.) erreicht und dann wieder abflaut
 
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
  Im Internet findet man Wortlaute wie: „für Anfänger geeignet“. Na ja!!! Im Grunde genommen, kann ja jeder auf See paddeln, solange die See ruhig bleibt. Wir jedenfalls waren froh, einen erfahrenen Kajak-Guide an unserer Seite zu haben, der mit Wind und Wetter in den Kornaten vertraut war.  
     
   
 
Foto: Heike
 
     
  Leider ärgerte uns der Maestrale täglich auf's Neue. Da unsere Truppe vorwiegend aus Anfängern bestand, warteten wir meistens bis zum Nachmittag, um uns dann auf eine Tour um die Inseln zu begeben.  
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
   
 
Foto: Gregor
 
     
 
 
Foto: Gregor
   
 
 
Foto: Gregor
   
 
 
Foto: Heike
   
  Ach ja… wie man sieht, wir hatten die besten Köche und Köchinnen an Bord.
Auf köstliche kulinarische Genüsse mussten wir, trotz Selbstverpflegung, nicht verzichten.
   
 
 
   
  Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende.
   
 
 
Foto: Gregor
   
  Als ich auf der Rückreise den Münchener Flughafen betrat, hatte ich das Gefühl, in einer anderen Welt gewesen zu sein. Hektik, Stress, laute Geräusche sowie Menschenmassen waren für eine Woche völlig in Vergessenheit geraten.

Aber dieser Urlaub, niemals!
   
 

Ein Bericht von Heike Achterberg, GWW Preetz

   
   
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